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Unruhige Nacht, wahrscheinlich zu voller Magen. Um sechs ist C endgültig wach,
aber wir schaffen es mal wieder, bis 7 liegen zu bleiben. Nach
Pfannkuchengefrierbollerfrühstück ist um 9 das Auto eingeräumt,
Oberkante Unterlippe (unsere Anoraks liegen im Beifahrerfußraum).
Kunzelmanns kommen zu uns (sie waren marginal eher fertig) und kriegen noch 3 Boller und
ein Tüteneis ab. Beim Schultz erfahren wir, daß Sivbo ausgerechnet in der
Zeit, wo wir nächstes Jahr kommen wollen (Mitte/Ende Juni) schon belegt ist. Also
Sambo oder ganz was anderes oder andere Zeit (Juli)?). Mist. Noch schnell eine Karte an
den Lukas geschrieben, dann trennen wir uns, wir fahren über die nette Hoppelstrasse
über Henne Richtung Vejers ab nach Süden. Hoppala, mit vollem Auto bekommen
diese Buckel und Kurven eine ganz andere Qualität.. Wir sind noch nicht in Esbjerg,
da heißt es schon "wann sind wir endlich da??". B wird mit Nüssen und
Äpfeln vertröstet und Chrissie tut das Richtige und pennt (war ja auch ´ne
kurze Nacht). Kurz nach der Grenze halten wir an einem Parkplatz zum Wasser ablassen und
Selbiges und Kalorien nachfüllen. Nordfriesland sieht mal wieder sehr erfrischend
aus. Nach einer weiteren halben Ewigkeit sind wir kurz nach 2 endlich in Friedrichskoog
und finden unseren Bauernhof (Andreßen). Die Tochter des Hauses zeigt uns unsere
zweistöckige Wohnung, die mittlere von dreien auf der Westseite der ehemaligen
Scheune des Hofes, mit Duschbad, Abstellraum unter der Treppe und
Küchenwohnzimmer unten und Schlafzimmer und langgestrecktem Kinderzimmer oben.
Etwas unpersönlich (nach DK), aber durchaus brauchbar. Ein Karton mit der Lieferung
der bestellten Vorräte vom Edeka ist auch schon da. Knapp verpaßt, denn jetzt
muß einer (J) hinfahren zum Bezahlen. Die Kinder sind vor Freude nicht mehr zu
halten: eine Scheune mit allerlei (vielen) Fahrzeugen (Fahrräder, Traktoren,
Dreiräder, Bobbycars, Kettcars) und draußen Pferde!, Hühner, Katze, Hund,
Ziege. Sie sind kaum an den Strand zu bewegen (erst als das Reitermädchen Jennifer
Bettina verspricht, daß sie nachher auch mal darf, wenn sie jetzt brav mit uns mitgeht).
Im Watt, das wir nach einem Münzschluckminitraktor (ist auch ohne Geld attraktiv
für Sohni) erreichen, kommen wir vor dem ersten Querpril in den Sumpf. Sowas
Blödes, knietief. Es fühlt sich auch so fettig an, ob das wohl die zwei
sichtbaren Bohrinseln sind? B treibt's heim und Chrissie ist kalt, also kann C um 1/2 7
die Küche mit Frikadellen einweihen. Allgemeiner Bärenhunger. B sinkt danach
ins Bett, aber Sohnemann macht noch bis nach 9 rum, mit Lego bauen und anderen
Mätzchen, bis er endlich die Kurve kratzt. Sonnenuntergang um 10, Tagebuch
schreiben bis kurz vor 11. Logout.
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