Donnerstag 17.9.98:

Waldlandschaft bei Carnac Beim Aufwachen hab ich ein steifes Genick und es ist kalt. Nebelschwaden ziehen durch unser Wäldchen, aber die Sonne kommt auch durch. Nach einem ausgedehnten Frühstück fährt Robert weiter nach Bordeaux. Wir packen zusammen, um ein paar naheliegende Steine per Rad zu erkunden. Der Tumulus St. Michel ist geschlossen, die Aussicht von oben über Carnac aber ganz nett. Menhire sieht man leider keine, alles zugewachsen. Die Weiterfahrt auf den Wanderwegen ist abenteuerlich, eng, wurzelig, steinig und brombeerrankig. Über einen Sumpfmatschweg mit reichlich Pferdekaka (der Reiterhof ist direkt daneben) erreichen wir den Géant du Manéo und Le Quadrilatère, nix besonderes im Vergleich zu gestern.Megalithreihen Die nächsten Dolmen, die wir gucken wollen, sind weder ausgeschildert noch erreichbar (einer liegt inmitten einer Kuhweide mit Elektrozaun) - die haben’s hier echt nicht nötig! Na, dann wirds eben eine steinlose Rundfahrt - Hauptsache Bewegung in der Sonne. Um ½ 4 sind wir wieder am Campground, Kaffeepause. Die Kids gehen auf den Spielplatz. Betti schmuddelt ihr letztes sauberes Sweatshirt voll - sieht so aus, als wär bald mal wieder Waschtag. Abends gibts Ravioli - waren die noch von Bornholm (1984) übrig?? Alle duschen, und vor dem Bettgehen gibts für die Großen noch etliche köstliche belgische Robertpralinen (gut, dass die Kleinen schon schlafen...) - Burp.

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