Beim
Aufwachen hab ich ein steifes Genick und es ist kalt. Nebelschwaden ziehen
durch unser Wäldchen, aber die Sonne kommt auch durch. Nach einem
ausgedehnten Frühstück fährt Robert weiter nach Bordeaux.
Wir packen zusammen, um ein paar naheliegende Steine per Rad zu erkunden.
Der Tumulus St. Michel ist geschlossen, die Aussicht von oben über
Carnac aber ganz nett. Menhire sieht man leider keine, alles zugewachsen.
Die Weiterfahrt auf den Wanderwegen ist abenteuerlich, eng, wurzelig, steinig
und brombeerrankig. Über einen Sumpfmatschweg mit reichlich Pferdekaka
(der Reiterhof ist direkt daneben) erreichen wir den Géant du Manéo
und Le Quadrilatère, nix besonderes im Vergleich zu gestern.
Die nächsten Dolmen, die wir gucken wollen, sind weder ausgeschildert
noch erreichbar (einer liegt inmitten einer Kuhweide mit Elektrozaun) -
die haben’s hier echt nicht nötig! Na, dann wirds eben eine steinlose
Rundfahrt - Hauptsache Bewegung in der Sonne. Um ½ 4 sind wir wieder
am Campground, Kaffeepause. Die Kids gehen auf den Spielplatz. Betti schmuddelt
ihr letztes sauberes Sweatshirt voll - sieht so aus, als wär bald
mal wieder Waschtag. Abends gibts Ravioli - waren die noch von Bornholm
(1984) übrig?? Alle duschen, und vor dem Bettgehen gibts für
die Großen noch etliche köstliche belgische Robertpralinen (gut,
dass die Kleinen schon schlafen...) - Burp.