So langsam passen wir uns
dem französischen Lebensrythmus an, um 9 gibts Frühstück,
dann auf zum Strand. Wir entdecken eine Schrankenumfahrung für Rettungsfahrzeuge
(da haben gestern die Busse davor gestanden) - ist zwar eng, aber Womili
ist ja kleinwinzig (wenigstens in der Breite). Sandspielen, Muscheln sammeln,
Steine werfen, Felsen klettern, Pfützen laufen und Füße
ins Meer hängen. Die Sonne knallt und die kleinen einheimischen Küchelchen
sind echt lecker.
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Die Flut rollt an und als Sohni der Länge nach in den Matsch fliegt (natürlich angezogen) brechen wir wieder auf. Noch schnell einkaufen zum SuperU in Carnac (das ist der mit Miraculix als Werbung) dann zurück zum Campground, köstlichen frischen Himbeerkuchen mampfen. Die Kids gehen mal wieder auf den Spielplatz, wir räumen auf. Heute muß der Papa ein Sandpferd bauen, für die Tochter. Beim Trampolinspringen fährt zu Chrissis großem Entzücken ein Traktor ein. Jo kocht Kartoffeln und wärmt das fertige Cordon Bleu, als Mama und Sohn beschließen, duschen zu gehen. Mama holt Handtücher etc und als sie aus dem Womo zurückkommt ist kein Sohn mehr da – nirgends. Der Schreck ist groß, auf der Straße ist er nicht, im Campground antwortet er auch nicht. Als schon Verzweiflung aufkommt (nach 10 Minuten), spaziert er plötzlich an der Hand einer älteren deutschen Dame die Campgroundhauptstrasse entlang. Der Schlingel wollte wohl alleine duschen und gegen die Sonne laufend hat er wohl die Abzweigung verpasst ... km 2230