Die Keller-Story

Tatort: Kesslers Keller

Tatwaffe: ein ausgeliehener Bohrhammer

Tatzeit: irgendwann, wenn kein Elektriker aufhat.

Tathergang:
J: Ich bohre da jetzt über der Tür, dann geht das DSL-Kabel am wenigsten im Weg um.
C: Bist du sicher, dass da keine Leitungen sind?
J: Na klar, wer macht schon an der Decke vom Keller Leitungen?
Der Bohrer wird angesetzt und quält sich langsam durch die Steine. Plötzlich: Licht aus.
J: Mist! Das war der Bohrer, der hält nix aus.
Suche nach Taschenlampe und Sicherung. Licht wieder an. Neues Ansetzen, Bohren, Licht aus.
J: Sowas Doofes. Der Weg ist zu lang. Ich probier's jetzt von der anderen Seite. Hätte nicht gedacht, dass ich mit links bohren müsste!
Setzt den 4cm Fräskopf auf. Bohrbohrbohr, etwa 5 cm. Licht aus.
J: So eine Sch...! Was ist denn da los?
Kratzt mit Schraubenzieher in der Wand.
J: Nein! Nein! Da ist ein Leerrohr, mit Kabel drin! Nein, zwei! Und beide sind kaputt!
C: [zensiert]
J: [verflucht seine Ahnen]
Die Schadensinspektion ergibt, dass zwar Masse und Erde zum Teil blank liegen, aber nicht kurzschliessen.

Ende vom Lied: Telefonkabel geht durch neues Loch (ist ja isoliert); den Schaden muss bei Gelegenheit ein Elektriker richten, aber gefährlich ist er nicht.
Hoffen wir.



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