18.6.99 Freitag:

Nach einem fantastisch-wolkenreichen Sonnenuntergang folgt nun ein windig-schöner Tag, der mit einem Morgenschmus von Chrissie beginnt (Bettina zieht beleidigt ab, weil in Mamas Bett kein Platz mehr ist). Gegen Mittag radeln wir zum Hafen, beschließen, daß es ohne Essen zu spät für Seehunde ist, und gucken nur die "Schiffis" an. Dann gibt's Eier-(7 Stück)Pfannkuchen und Restspaghetti sowie Kofferpacken, bevor wir um halb vier die Flaschen zurückgeben und zum Strand fahren. Etwas den Trischendamm entlang - aber Christoph tut der Popo weh (wovon?) und auf der Schulter wird's ihm kalt. Trotzdem grandios, die Nordsee einen Meter unter der (frischgeteerten) Deichkuppe (nun Buggy-geeignet!). Dann noch schnell polierte Steine per Gutschein abholen und ab geht's zur Spielstunde. Wir kommen etwas spät, aber für 2x Reiten Betti und 1x Reiten Chrissie reicht es noch. Dann noch Trecker fahren (den großen) und Gabelstaplerkarussel. Zu guter Letzt dürfen sie den Hühnern im ausgedienten Campingwagen die Eier klauen. Wir kriegen auch zwei ab. Dann überreicht C dem Herrn Andreßen 5 Mark für den recycelten Biomüll (=Eier) und vier Kohlköpfe, die in der Kühlhalle bei 0.4-0.9° ihrem Schicksal entgegenlagern. Nach dem Restevernichtungsabendessen toben die Kids und die zwei Nachbarsmädchen (Christine, 6 und Julia, 4) in unserem Kinderzimmer, während wir das Auto bepacken und mit einem anderen Gast (dem Raucher aus Pirmasens) ratschen. Zum Schluß macht Chrissie noch eine Bettgehszene, die mit einem nassen Schlafanzug endet. Um neun sind sie in der Falle, geben aber erst um viertel vor zehn Ruhe.

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