Donnerstag 10.9.98:

Um 8 geht die Sonne auf (über eine Stunde später als daheim) – Frühstück im Sonnenschein, mit frischen Croissants. Betti geht zu ihren Schildkröten (Dinohüpftiere aus Plastik), kurz darauf fängt es wieder an zu regnen. Bis sie wieder im Womo ist, ist sie klitschnaß – umziehen. Betti kriegt zweites Frühstück, die Sonne scheint wieder. Die Kids gehen spielen. Eigentlich wollen wir eine Radtour machen aber Co ratscht am Spielplatz mit einer Engländerin – naja setz ich mich halt in die Sonne.... Vorher war Co noch am Strand Fotos machen. Endlich geht's los -–wir fahren zum Fort Cezon, von wo man einen tollen Blick zum Leuchtturm Ile Vièrge hat (höchster europäischer Leuchtturm), dann geht's weiter nach Landéda, bergauf keuch – ich dachte wir sind hier an der Küste... Wir suchen eine Crêperie heim (lecker; die Einheimischen essen was Einheimisches, das nach Kutteln mit Schweinebauch aussieht, aber ganz edel serviert wird), der Supermarkt hat von 12-15 Mittagspause, nach kurzem Shopping fahren wir wieder zurück (hui bergab), da wir noch an den Strand wollen. Die Kids spielen mit ein paar anderen Kindern

Betty und Sabine
(Sabine Helbrecht und Geschwister) am Spielplatz, Chrissi versucht sich mit einem kleinen Engländer (Anders) in seinem Alter anzufreunden (es ist wirklich zu komisch wie die 2 sich nicht verstehen "Auto spielen ja?" "wannaplay caars?" "Nein meins, mein Auto" "play caars" "Auto haben ja? tauschen ja?" "No!!! caaaars", trotzdem klappt’s ganz gut). Gegen ½ 6 brechen wir auf zum Strand, die Flut rollt grade rein, so brauchen wir nicht so weit zum Wasser zu laufen. Es gibt Muscheln, Schnecken, Tang (Unmengen) und ab und zu entschieden zu große (tote) Krabben (ca 15 cm Panzerdurchmesser).
 
Betty+Chrissie in des Abers
Weg von des Abers zum Starnd
Strand des Abers

Eine ganze Tüte voll Muscheln und Schnecken bringen wir zurück zum Womo (unterwegs fragt uns einer grinsend "Ah, collecting your dinner, aren't you?") genau wie die andere Familie mir der wir unterwegs waren. Nach dem Abendessen fallen die Kleinen ins Bett – es herrscht Ruhe. Wir fallen kurz darauf hinterher. Heute hat uns unsere freundliche asiatischstämmige und deutschsprachige Campgroundlady unsere Wäsche für 35 FF gewaschen und getrocknet und dann ans Womo gebracht. Was`n Service!

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