Dienstag 15.9.98:

Das liebliche Geräusch prasselnden Regens weckt uns so gegen 8. Draußen alles grau in grau, hoffentlich können wir die Steine vom Himmel unterscheiden – ah ja, die einen stehen ja am Boden... Um 11 fahren wir bei Regen an die Côte Sauvage auf Quiberon. 5 Minuten Spaziergang am Port Bara und wir 4 sind naß – Sauwetter. Erst mal umziehen. Auf der Rückfahrt biegen wir zur Kapelle Notre Dame des Fleures ab (Abkürzung an der Küste entlang nach Carnac Plage) - seeeeehr eng – aber Womili macht sich schlank und paßt durch, auch wenn Co einen dicken Hals kriegt.... Die Grande Plage in Carnac ist eine Enttäuschung. Womoparkverbot und alles (Spielplätze, Strandkörbe, Bänke, Buden ...) ist bereits abgebaut, die Häuser hinter der Uferstraße verrammelt – total tot! Brighton im November ist lebendig dagegen. Sogar der Supermarkt in der Druidenstrasse macht 2 Stunden Mittagspause. Weiter geht's zu den Alignements von Kerlescan, Kermario und du Menec. Fotos aus dem Womofenster – betreten ist eh verboten, alles eingezäunt.
 

Wir parken und gehen uns die Multimediashow im Archéoscope anschauen. Wissen tun sie absolut nix über die Megalithen, aber sie habens nett verpackt. Das Wetter bessert sich, es ist jetzt immerhin trocken und spontan fahren wir nochmal zum Port Bara an der Cote Sauvage raus.
 
Côte Sauvage - Blick nach Norden
Côte Sauvage - Bick aufs Meer
Côte Sauvage - Joachim
Côte Sauvage - Familie

Tatsächlich, die Sonne bricht durch und unsere Klamotten trocknen im Wind (ein paar Verrückte tun in der Bucht Wellenreiten, obwohl streng verboten). Um 6 sind wir wieder am Campingplatz, Essenkochen, die Kids toben auf dem Spielplatz. Nach dem Abendessen nochmal Spielplatz, die Großen duschen abwechselnd. Chrissi macht eine Windelszene ("will nicht!!!") und Betti eine Bettgehszene ("will nicht - ich tu doch nicht was du mir sagst") und erst um 9:15 ist Ruhe. Um ½ 10 kommt tatsächlich Robert, wir ratschen noch fast bis 12. km 2096

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